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Schneller und effizienter bei Schnurgerüsten!

Das Schnurgerüstprogramm ist eine der besonderen Stärken von GEO-Feld. Nach der Definition des Gebäudes bietet das Programm prinzipiell zwei Herangehensweisen an diese anspruchsvolle Aufgabenstellung (siehe nebenstehend).

Gebäudedefinition
Im Feldrechner werden Gebäudeseiten / Achsen in Relation zu einer Bezugsgeraden und durch Angabe des senkrechten oder parallelen Abstandes oder bei Schrägen durch Angabe der Koordinaten zweier Punkte im System der Bezugsgeraden festgelegt. Eine weitere Möglichkeit ist, bei bereits koordinierten Gebäudepunkten, die Festlegung der Seiten durch Angabe der Punktnummern.

Stationierung
Als Stationierung können alle zuvor beschriebenen Varianten verwendet werden. Dabei wird der Maßstab auf 1 erzwungen.

Einschneiden
Beim Einschneiden wird zunächst ein Hilfspunkt auf dem Schnurgerüst aufgemessen. Die senkrechten Abstände des Hilfspunktes von den naheliegenden Seiten werden angezeigt. Nach Aufnahme eines weiteren Hilfspunktes wird der Schnitt der Geraden "erster Hilfspunkt - zweiter Hilfspunkt" berechnet und die Strecke vom zweiten Hilfspunkt zum Schnitt ausgegeben. Die durch das Anbringen der angezeigten Verschiebungsbeträge eingeschnittenen Seiten können sofort zur Kontrolle aufgenommen und im Protokoll eingetragen werden.

Zwei Varianten beim Schnurgerüst!

Zum einen die klassische Variante, die Achsen werden in der vom Anwender gewünschten Reihenfolge eingeschnitten. Diese Methode hat den Nachteil, dass der Anwender insbesondere bei komplexen Grundrissen leicht den Überblick verliert, welche Achsen am Besten in welcher Reihenfolge eingeschnitten werden. Hier greift die ebenfalls zur Verfügung stehende automatische Methode von Geo-Feld. Der Bearbeiter fängt einfach an einer beliebigen Ecke des Schnurgerüstes an zu messen. Ihm werden nach Aufmessen des Reflektors die 3 Achsen mit Abständen angezeigt, die in der Nähe sind. Diese Achse wird eingeschnitten, dabei steht unmittelbar der Abstand zur nächsten Achse zur Verfügung. Auf diese clevere Art kann, bei einigermaßen geschlossenem Schnurgerüst, das Mitführen von Plänen vollkommen entfallen. Denn schneidet der Anwender reihum immer die nächste Achse ein, besitzt er die Sicherheit alle Achsen vollständig bearbeitet zu haben. Dies ist insbesondere bei kompliziert gestellten Schnurgerüsten und komplexen Gebäuden ein enormer Vorteil!

Kontrolle
Hier werden die Nägel aufgenommen; die Abweichungen zur Gebäudeseite werden nochmals berechnet. Die Kontrolle wird im Protokoll eingetragen, d.h. der Ausdruck kann auf dem Drucker nachträglich vorgenommen werden.

Protokoll
Das Druckprotokoll listet in gut lesbarer Form die Festlegung des Gebäudes, die Stationierung, das Einschneiden, bei Bedarf die erneute Kontrollaufnahme sowie die verbliebenen Restabstände zur Achse und die Nagelanzahl pro Achse auf.